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Mai 2021

Wie beeinflussen Farben unseren Schlaf?

By Magazin

Natürlich dient ein Schlafzimmer in erster Linie zum Schlafen. Jedoch kann sich der Körper auch nach einer ausgiebigen Nachtruhe noch äußerst unausgeruht anfühlen. Einen Grund dafür stellen häufig die Wände des Schlafzimmers dar.

 

Von den Wänden – genauer gesagt ihren Farben – geht ein sehr starker Einfluss aus, über den sich die meisten Menschen kaum bewusst sind. Es konnte sogar bereits wissenschaftlich belegt werden, dass das Wohlbefinden stark von den umgebenden Farben abhängig ist.

 

Doch welche Farben unterstützen im Schlafzimmer einen erholsamen und ruhigen Schlaf? Der folgende Artikel zeigt es.

 

Die Farbe Blau

 

Für eine harmonische und beruhigende Atmosphäre sorgt Blau als Farbe des Himmels. Räume, die mit blauen Wänden ausgestattet sind, führen zu einem gesenkten Blutdruck und Puls, sodass die Entspannung wesentlich leichter fällt.

 

Für ein problemloses Einschlafen ist diese Farbwahl daher überaus gut geeignet. Daneben wird auch dem nächtlichen Heißhunger durch die Farbe Blau entgegengewirkt.

 

Die Farbe Weiß

 

In der chinesischen Feng Shui-Lehre stellt Weiß die Farbe der Trauer dar. Auch wirken weiße Wände oft kalt und steril. Jedoch kommt es dabei darauf an, wie die Farbe in Szene gesetzt wird.

 

Weiß ist als Hintergrundfarbe für spannende Möbel oder tolle Kunstwerke, beispielsweise von dem Pop Art Künstler James Rizzi, überaus gut geeignet.

 

Die Farbe Grün

 

Grün wird mit Gesundheit, Geborgenheit, Glück und Harmonie verbunden. Daher eignet sich diese Farbe für die Schlafzimmergestaltung ideal.

 

Bei der Auswahl der Nuancen gilt, dass sich die Wirkung umso entspannender gestaltet, desto kühler diese ausfällt. Eine Kombination aus Blau und Grün stellt für das Schlafzimmer eine besonders tolle Wahl dar.

 

Die Farbe Rot

 

Diejenigen, die einen besonders großen Wert auf eine romantische Ausstrahlung ihres Schlafgemaches legen, sollten die Farbe Rot nutzen, denn diese symbolisiert die sexuelle Energie.

Die Wirkung von Rot ist aktivierend und anregend. Bestimmte Menschen verspüren durch Rot jedoch auch eine gesteigerte Aggressivität. Stellen Schlafprobleme ohnehin eine Belastung dar, sollte somit auf die rote Farbauswahl eher verzichtet werden. Daneben wird der Appetit durch die Farbe Rot angeregt.

 

Die Farbe Gelb

 

Zwar wirkt Gelb grundsätzlich anregend und lebendig, daneben strahlt es aber auch Wärme und Geborgenheit aus.

 

Für ein Schlafzimmer sind derartig warme und helle Töne, die Optimismus und Lebensfreude ausstrahlen, überaus gut geeignet. So kann vollkommen ausgeruht aufgewacht und gut gelaunt in den neuen Tag gestartet werden. Verzichtet werden sollte jedoch auf zu knallige Nuancen, da diese ein Gefühl der Beklemmung auslösen können.

 

Die Farbe Orange

 

Nach der Feng Shui-Lehre werden durch die Farbe Orange die Macht der Liebe und das Glück symbolisiert. Pfirsich-Töne könnten demnach für diejenigen empfehlenswert sein, die eine glückliche Beziehung anstreben. Durch diese wird Verliebtheit symbolisiert und die Anziehungskraft verstärkt.

 

Generell gilt bei allen Nuancen, dass die Farben umso sparsamer eingesetzt werden sollten, desto intensiver diese ausfallen. So ist es bereits ausreichend, mit kräftigen Farbtönen schöne Highlights im Schlafzimmer zu setzen. Fällt die Entscheidung auf helle Pastelltöne, stellt jedoch auch das Streichen einer kompletten Wand kein Problem dar.

 

Foto: © artjafara/ adobe.com

Bettdecken: Die Qual der Wahl

By Magazin

Das Schlafklima und die Qualität des Schlafes steht und fällt mit der Decke. Im Sommer sollten Schlafdecken uns kühlen und im Winter sollten Bettdecken uns aber auch gleichzeitig ausreichend wärmen. Kriterien und Anforderungen, die heutzutage durchaus erfüllbar sind mit sogenannten vier Jahreszeit Schlafdecken. Beim Kauf von Bettdecken kommt es aber letztendlich auf das Wärmebedürfnis und Kälteempfinden des Käufers an.

Wer gerne friert, sollte auf Feder- oder Daunenfüllung bei den Schlafdecken achten oder zu diesen umwechseln. Die Wärme wird optimal gespeichert, sodass Kälte keine Chance hat, den Schlaf zu stören. Und für jene, die zu viel Schwitzen sollten auf Naturmaterialien wie Kaschmir, Schurwolle oder Kamelhaar wechseln. Diese sind in der Lage, die verstärkte und abgesonderte Feuchtigkeit aufzunehmen, ohne dass der Schlafende sich nass anfühlt.

Die Füllung der Schlafdecken und Bettdecken ist entscheidend beim Schlaf

Pro und Contra vom Material

Baumwolldecken

Ist Nonplusultra unter den Bettdecken. Eine reine Naturdecke, die sowohl pflegeleicht und gleichzeitig strapazierfähig ist. Hervorragend geeignet bei Sommerbettdecken, da die Wärmeleiter nur bedingt angenommen werden.

Dauenendecken

Eine der meist verkauften Bettdecken. Weich von ihrer Grundsubstanz und hervorragender Wärmeregulierer. Ideal für alle, die besonders unter Kälte leiden. Durch die Verästlung zwischen den Federn bilden sich wärme spendende Luftpolster. Es entsteht sozusagen eine arme Höhle für den Schlafenden. Damit die Decken optimal atmen können, müssen diese morgens gut belüftet und aufgeschüttelt werden.

Faserdecken

Hier werden synthetische Fasern sowohl bei Sommer – wie auch Winterdecken eingesetzt. Eine optimale Grundlage für Allergiker, da die Schlafdecken über eine optimale und hygienische Waschbarkeit bis zu 60 Grad verfügen, was beim Betroffenen ein ganz wichtiger Faktor bei seiner Gesundheit ist.

Naturhaardecken

Werden aus Kamelhaar, Alpaka, Schurwolle oder aus Kaschmir hergestellt. Diese Schlafdecken nehmen die nächtlich entstandene Feuchtigkeit optimal auf, ohne sich dabei nass anzufühlen. Bei Winterdecken wird Schaf- und Schurwolle zur Füllung eingesetzt. Hingegen Kamelhaar durch seinen Temperaturausgleich als Ganzjahresdecke eignet.

Die Absteppung bei Bettdecken

Bei der Steppdecke wird das jeweilige benutzte Material in mehrere Kammern eingeteilt und mit einer festen Naht gut verschlossen. Die Kammern sorgen dafür, dass das Füllmaterial in Form und gleichzeitig gut verteilt bleibt, was gerade für Daunen, Fasern und Naturhaare wichtig ist, um die Wärmeregulierung zu erhalten. Durch die verschlossene Naht kann die Füllung im Innern nicht mehr verrutschen und sorgt für gleichmäßig Wärme unter der Decke. Die einzelnen Kammern sind dicker und werden verstärkt bei Winterbettdecken eingesetzt. Bei den Sommerbettdecken hingegen erfolgt die Absteppung kreisförmig oder je nach Modell auch in Rautenform, sodass diese dünner sind und für ein angenehmeres und kühlendes Wohlgefühl in der Nacht sorgen.

 

Foto: © New Africa/ adobe.com