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Schlafgewohnheiten rund um den Globus

By 31. Januar 2020Magazin

Schlafgewohnheiten rund um den Globus

Auf der Welt gibt es viele verschiedene Kulturen und Gesellschaften. Aus diesem Grund sind auch die Schlafgewohnheiten von Land zu Land sehr unterschiedlich. Fest steht: Schlaf gehört zu den Grundbedürfnissen aller Menschen. Doch in welcher Form und wann genau der Schlaf vollzogen wird, kann in vielerlei Hinsicht passieren.

So ergeben sich hier nicht nur Unterschiede in der durchschnittlichen Zeit, die geschlafen wird. Auch in Puncto Tageszeit und Schlafstätte gibt es verschiedene Angewohnheiten. All dies liegt den Ergebnissen einer Studie zugrunde, die die National Sleep Foundation in sechs Ländern der Welt durchgeführt hat. Eine Gemeinsamkeit in allen Ländern gibt es allerdings: Die meisten Menschen schlafen zu wenig.

Großbritannien – Kein Zubettgehen ohne Tee

Klischees werden selten bestätigt. Nicht so in Großbritannien, dessen Bewohnern häufig nachgesagt wird, dass sie enorme Mengen an Tee konsumieren. Vielleicht mag dieses Detail an sich nicht ganz stimmen, jedoch ist es erstaunlich, wie viele Menschen vor dem Schlaf noch eine Tasse Tee zu sich nehmen. Außerdem gehört es bei vielen Briten zur Abendroutine, noch etwas fernzusehen sowie selbst im Bett noch eine Zeitschrift oder ein Buch zu lesen.

Mexiko – In der Ruhe liegt die Kraft

Tatsächlich sind es die Mexikaner, die wohl am meisten schlafen. Im Durchschnitt kommen sie auf etwa sieben Stunden pro Nacht. Obwohl weltweit einigermaßen bekannt ist, dass ein achtstündiger Schlaf dem Optimum an Erholung entspricht. Hier lässt sich auch auf die Schnelllebigkeit der heutigen Zeit schließen.

In Mexiko lässt man sich aber auch davon nicht beirren und legt deshalb hier viel Wert auf einen ungestörten Schlaf. Dafür wird beispielsweise vor dem Zubettgehen noch meditiert, gebetet oder ruhige Musik gehört. Auch warme Entspannungsbäder sind sehr beliebt.

Japan – Schlafen in der Öffentlichkeit

In Japan ist es tatsächlich üblich, auch an öffentlichen Orten Nickerchen zu machen. Dies liegt vor allem daran, dass in Japan aufgrund der dort herrschenden Mentalität in der Bevölkerung mehr Priorität auf Arbeit gelegt wird. Die eigene körperliche und seelische Verfassung sind zwar ebenso wichtig, vor diesem Hintergrund jedoch zweitrangig.

So wird des Nachts im Durchschnitt nur ca. 6 Stunden geschlafen. Um den Schlafmangel auszugleichen, werden tagsüber kleine Nickerchen eingelegt, die beispielsweise Bahn- und Busfahrten oder Arbeitspausen im Büro überbrücken. Aufgrund der Häufigkeit dieses Phänomens ist es dort mittlerweile sogar gesellschaftlich akzeptiert.

Amerika – Duft statt Luft

In den Vereinigen Staaten verhält es sich – mittlerweile – ähnlich mit den täglichen Schlafgewohnheiten wie in Japan. Auch hier werden kleinere Nickerchen über den Tag verteilt und dafür nachts weniger geschlafen.

Tatsächlich ist es bei manchen Menschen sogar üblich, gar keinen festen Schlafblock mehr zu haben, auch nachts nicht, sondern über 24 Stunden verteilt kurze Schlafpausen zu machen. Tatsächlich kann auch auf diese Weise genug Energie für die erforderliche Produktivität eines Tagesablaufs gesammelt werden.

Doch was eigentlich noch viel kurioser an den Schlafgewohnheiten in Amerika ist, ist die Tatsache, dass die Schlafzimmer hier nur manchmal bis selten gelüftet werden. Stattdessen versprüht man Raumspray in verschiedenen Düften, wie beispielsweise Jasmin oder Lavendel. Und das, obwohl auch Haustiere gern gesehene Gäste im heimischen Bett sind.

Deutschland – Gründlichkeit und Reinheit

Vor allem für Deutsche sollte das Vernachlässigen des Raumlüftens in den USA Staunen hervorrufen, denn: In Deutschland ist es in großen Teilen der Bevölkerung üblich, jeden Tag mindestens einmal, wenn nicht zweimal, das Schlafzimmer zu lüften. Selbst, wenn es draußen eisig kalt oder stürmisch-regnerisch sein sollte.

Auch die Bettwäsche wird hier häufig gewechselt, im Durchschnitt alle zwei bis drei Wochen. Laut Experten ist es jedoch empfehlenswert, dies alle 7 bis maximal 14 Tage zu machen. Eine Gemeinsamkeit mit den Amerikanern teilen aber auch die Deutschen: Hier wird in vielen Fällen morgens nach dem Aufstehen das Bett gemacht.