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Wie beeinflussen Farben unseren Schlaf?

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Natürlich dient ein Schlafzimmer in erster Linie zum Schlafen. Jedoch kann sich der Körper auch nach einer ausgiebigen Nachtruhe noch äußerst unausgeruht anfühlen. Einen Grund dafür stellen häufig die Wände des Schlafzimmers dar.

 

Von den Wänden – genauer gesagt ihren Farben – geht ein sehr starker Einfluss aus, über den sich die meisten Menschen kaum bewusst sind. Es konnte sogar bereits wissenschaftlich belegt werden, dass das Wohlbefinden stark von den umgebenden Farben abhängig ist.

 

Doch welche Farben unterstützen im Schlafzimmer einen erholsamen und ruhigen Schlaf? Der folgende Artikel zeigt es.

 

Die Farbe Blau

 

Für eine harmonische und beruhigende Atmosphäre sorgt Blau als Farbe des Himmels. Räume, die mit blauen Wänden ausgestattet sind, führen zu einem gesenkten Blutdruck und Puls, sodass die Entspannung wesentlich leichter fällt.

 

Für ein problemloses Einschlafen ist diese Farbwahl daher überaus gut geeignet. Daneben wird auch dem nächtlichen Heißhunger durch die Farbe Blau entgegengewirkt.

 

Die Farbe Weiß

 

In der chinesischen Feng Shui-Lehre stellt Weiß die Farbe der Trauer dar. Auch wirken weiße Wände oft kalt und steril. Jedoch kommt es dabei darauf an, wie die Farbe in Szene gesetzt wird.

 

Weiß ist als Hintergrundfarbe für spannende Möbel oder tolle Kunstwerke, beispielsweise von dem Pop Art Künstler James Rizzi, überaus gut geeignet.

 

Die Farbe Grün

 

Grün wird mit Gesundheit, Geborgenheit, Glück und Harmonie verbunden. Daher eignet sich diese Farbe für die Schlafzimmergestaltung ideal.

 

Bei der Auswahl der Nuancen gilt, dass sich die Wirkung umso entspannender gestaltet, desto kühler diese ausfällt. Eine Kombination aus Blau und Grün stellt für das Schlafzimmer eine besonders tolle Wahl dar.

 

Die Farbe Rot

 

Diejenigen, die einen besonders großen Wert auf eine romantische Ausstrahlung ihres Schlafgemaches legen, sollten die Farbe Rot nutzen, denn diese symbolisiert die sexuelle Energie.

Die Wirkung von Rot ist aktivierend und anregend. Bestimmte Menschen verspüren durch Rot jedoch auch eine gesteigerte Aggressivität. Stellen Schlafprobleme ohnehin eine Belastung dar, sollte somit auf die rote Farbauswahl eher verzichtet werden. Daneben wird der Appetit durch die Farbe Rot angeregt.

 

Die Farbe Gelb

 

Zwar wirkt Gelb grundsätzlich anregend und lebendig, daneben strahlt es aber auch Wärme und Geborgenheit aus.

 

Für ein Schlafzimmer sind derartig warme und helle Töne, die Optimismus und Lebensfreude ausstrahlen, überaus gut geeignet. So kann vollkommen ausgeruht aufgewacht und gut gelaunt in den neuen Tag gestartet werden. Verzichtet werden sollte jedoch auf zu knallige Nuancen, da diese ein Gefühl der Beklemmung auslösen können.

 

Die Farbe Orange

 

Nach der Feng Shui-Lehre werden durch die Farbe Orange die Macht der Liebe und das Glück symbolisiert. Pfirsich-Töne könnten demnach für diejenigen empfehlenswert sein, die eine glückliche Beziehung anstreben. Durch diese wird Verliebtheit symbolisiert und die Anziehungskraft verstärkt.

 

Generell gilt bei allen Nuancen, dass die Farben umso sparsamer eingesetzt werden sollten, desto intensiver diese ausfallen. So ist es bereits ausreichend, mit kräftigen Farbtönen schöne Highlights im Schlafzimmer zu setzen. Fällt die Entscheidung auf helle Pastelltöne, stellt jedoch auch das Streichen einer kompletten Wand kein Problem dar.

 

Foto: © artjafara/ adobe.com

Bettdecken: Die Qual der Wahl

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Das Schlafklima und die Qualität des Schlafes steht und fällt mit der Decke. Im Sommer sollten Schlafdecken uns kühlen und im Winter sollten Bettdecken uns aber auch gleichzeitig ausreichend wärmen. Kriterien und Anforderungen, die heutzutage durchaus erfüllbar sind mit sogenannten vier Jahreszeit Schlafdecken. Beim Kauf von Bettdecken kommt es aber letztendlich auf das Wärmebedürfnis und Kälteempfinden des Käufers an.

Wer gerne friert, sollte auf Feder- oder Daunenfüllung bei den Schlafdecken achten oder zu diesen umwechseln. Die Wärme wird optimal gespeichert, sodass Kälte keine Chance hat, den Schlaf zu stören. Und für jene, die zu viel Schwitzen sollten auf Naturmaterialien wie Kaschmir, Schurwolle oder Kamelhaar wechseln. Diese sind in der Lage, die verstärkte und abgesonderte Feuchtigkeit aufzunehmen, ohne dass der Schlafende sich nass anfühlt.

Die Füllung der Schlafdecken und Bettdecken ist entscheidend beim Schlaf

Pro und Contra vom Material

Baumwolldecken

Ist Nonplusultra unter den Bettdecken. Eine reine Naturdecke, die sowohl pflegeleicht und gleichzeitig strapazierfähig ist. Hervorragend geeignet bei Sommerbettdecken, da die Wärmeleiter nur bedingt angenommen werden.

Dauenendecken

Eine der meist verkauften Bettdecken. Weich von ihrer Grundsubstanz und hervorragender Wärmeregulierer. Ideal für alle, die besonders unter Kälte leiden. Durch die Verästlung zwischen den Federn bilden sich wärme spendende Luftpolster. Es entsteht sozusagen eine arme Höhle für den Schlafenden. Damit die Decken optimal atmen können, müssen diese morgens gut belüftet und aufgeschüttelt werden.

Faserdecken

Hier werden synthetische Fasern sowohl bei Sommer – wie auch Winterdecken eingesetzt. Eine optimale Grundlage für Allergiker, da die Schlafdecken über eine optimale und hygienische Waschbarkeit bis zu 60 Grad verfügen, was beim Betroffenen ein ganz wichtiger Faktor bei seiner Gesundheit ist.

Naturhaardecken

Werden aus Kamelhaar, Alpaka, Schurwolle oder aus Kaschmir hergestellt. Diese Schlafdecken nehmen die nächtlich entstandene Feuchtigkeit optimal auf, ohne sich dabei nass anzufühlen. Bei Winterdecken wird Schaf- und Schurwolle zur Füllung eingesetzt. Hingegen Kamelhaar durch seinen Temperaturausgleich als Ganzjahresdecke eignet.

Die Absteppung bei Bettdecken

Bei der Steppdecke wird das jeweilige benutzte Material in mehrere Kammern eingeteilt und mit einer festen Naht gut verschlossen. Die Kammern sorgen dafür, dass das Füllmaterial in Form und gleichzeitig gut verteilt bleibt, was gerade für Daunen, Fasern und Naturhaare wichtig ist, um die Wärmeregulierung zu erhalten. Durch die verschlossene Naht kann die Füllung im Innern nicht mehr verrutschen und sorgt für gleichmäßig Wärme unter der Decke. Die einzelnen Kammern sind dicker und werden verstärkt bei Winterbettdecken eingesetzt. Bei den Sommerbettdecken hingegen erfolgt die Absteppung kreisförmig oder je nach Modell auch in Rautenform, sodass diese dünner sind und für ein angenehmeres und kühlendes Wohlgefühl in der Nacht sorgen.

 

Foto: © New Africa/ adobe.com

Zirbenholzbett: Ruhiger Schlaf dank Zirbenholz

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Das Holz der Zirbelkiefer ist ein sehr besonderes Holz, dem man viele gute Eigenschaften zuordnet. Eines dieser Eigenschaften ist die Auswirkung, die das Holz auf deinen Schlaf haben kann. Das Holz ermöglicht dir einen ruhigen und erholenden Schlaf und das jede Nacht. Die Zirbenholz-Betten kommen aus Gegenden, die sehr hoch gelegen sind. Dazu gehören die Alpenländer Österreich und die Schweiz. Diese Gebiete nutzen schon seit vielen Jahren das Zirbenholz für den Bettenbau, vor allem, weil in diesen Gebieten die besten Wachstumsbedingungen für die Zirbelkiefer vorhanden sind.

Was genau ist speziell an Zirbenholz-Betten?

Die Zirbelkiefer wird bis zu 1000 Jahre alt und wächst daher nur sehr gemächlich. In dieser langen Lebenszeit sammeln sich tief im Holz eine Vielzahl an Ölen, Harzen und Wachsen. Die Stoffe sind sehr hochwertig und geschätzt. Aus diesem Grund werden Betten aus Zirbenholz gerne gebaut. Es gibt Studien aus den Alpenländern, die belegen, dass Zirbenholz-Betten die Qualität des Schlafes der Studienteilnehmer deutlich verbessert haben. Die Probanden hatten einen ruhigeren Schlaf und wachten erholt auf. Hier teilt eine Teilnehmerin Erfahrungen mit ihrem Zirbenbett. Eine weitere Besonderheit des Zirbenholzes ist, dass es antibakteriell wirkt. Damit bilden sich auf dem Bett keine Bakterien, die dich und deine Gesundheit belasten könnten.

Ein Bett das komplett auf Metall verzichtet.

Metallbetten wird nachgesagt, dass sie sich negativ auf die Schlafqualität auswirken. In der Medizin wird schon länger von Metallbetten abgeraten, gerade wenn Betroffene Probleme haben, die Nacht komplett durchzuschlafen. Das Metall zieht vermehrt Staub und Schmutz an, wo wiederrum schnell Keime, Bakterien und andere Kleinstlebewesen angezogen werden. Zirbenholz-Betten verzichten gänzlich auf Metall in ihrer Konstruktion. Sie werden in allen Größen und Bettarten angeboten, womit für jeden etwas dabei sein sollte. 

Wir wissen, dass dein Schlaf für deine Gesundheit, der wohl wichtigste Aspekt ist, den du kontrollieren kannst. Nur wenn du einen erholsamen Schlaf hast, hast du genügend Energie deine Ziele und Träume zu verwirklichen. Um den besten Schlaf zu genießen, sorge dafür, dass deine Matratze zu dir passt und dein Bett keine schädlichen Organismen anzieht. Ein Bett aus Zirbenholz ist dafür perfekt.

Schränke bei Sleeping Art in Bonn

Alles andere als Langweilig: Schlafanzüge individuell gestalten

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Wandschränke bei Sleeping Art in Bonn

In Zeiten globaler Pandemien orientieren sich viele Menschen in Richtung ihrer Hobbys und versuchen teils auch neue zu finden. Nicht selten entdecken so manche dabei etwa das Gestalten und Herstellen eigener Kleidung für sich. Man nimmt etwa alte Schlafanzüge, schneidet sie auseinander und fügt die Teile zu neuen Kleidungsstücken zusammen. In diesem Zusammenhang sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Allerdings gibt es trotzdem einige Aspekte, die man auf jeden Fall beachten sollte. Dies gilt vor allem dann, wenn man die eigenen Kreationen beispielsweise auch verkaufen möchte. So sollte man sich insbesondere damit auseinandersetzen, wo genau die Vorteil darin liegen, Webetiketten gestalten zu lassen und warum auch ein Hang Tag immer eine empfehlenswerte Option ist. Mehr dazu und weitere wichtige Informationen zu personalisiertem Kleidungsdesign nachfolgend im Überblick.

Wie kann das Hobby zur Einnahmequelle werden?

Nicht selten kommt es vor, dass Menschen mit einem Hang zum Kreativen sich dem Anfertigen eigener Schlafanzüge widmen. Der Reiz dabei ist in erster Linie häufig, dass man eine gewisse Müdigkeit empfindet, die immer gleiche Massenware zu tragen. Diese enthält schließlich oftmals auch Logos der Hersteller wie etwa Adidas, Nike oder Puma. So sind es gerade diese global relevanten Unternehmen, die weltweit Erfolge mit dem Verkauf ihrer Kleidung verzeichnen können.

Allerdings lässt sich genau dieses Konzept auch auf die eigenen Kreationen übertragen. So kommt es nicht selten vor, dass man etwa aus den engeren Familien- und Freundeskreisen öfters positive Resonanz auf die selbstgefertigten Kleidungsstücke erhält. Dies kann man sich zunutze machen, denn die zufriedenen Abnehmer der Kleidung werden diese nicht selten auch weiterempfehlen. Somit steigt die Nachfrage. Kann man dieser entsprechend nachkommen, lassen sich so auch die Einnahmen erhöhen.

Wie kann man seine Schlafanzüge optimal individualisieren?

Auch hier kann man sich die Marketingstrategien der globalen Bekleidungsunternehmen zunutze machen, indem man sie mehr oder weniger kopiert. Eines der größten Erfolgsrezepte dieser Firmen ist so beispielsweise das Logo. Paradebeispiel dafür ist Nike mit seinem berühmten Swoosh. Dieses hakenähnliche Logo braucht heutzutage noch nicht einmal mehr einen dazugehörigen Schriftzug. Das Logo selbst reicht schon vollkommen aus, um den Menschen zu signalisieren, welcher Hersteller hinter der Kleidung steckt.

Überträgt man dieses Konzept auf selbstgenähte und eigens entworfene Kleidungsstücke, so kann man auch hier von dem Konzept eines Logos profitieren. Dieses Logo sollte einige wichtige Aspekte berücksichtigen. So sollte es definitiv einen hohen Wiedererkennungswert haben und am besten relativ auffällig sein. Doch Vorsicht: Vor allem subtile Entwürfe prägen sich besonders gut bei potenziellen Kunden ein. Man sollte hier also versuchen, die goldene Mitte zu finden. Des Weiteren sollte das Logo auch einen Bezug zum Hersteller selbst haben. Inwiefern sich dies äußert, muss jeder für sich herausfinden, ansonsten wäre es ja nicht mehr individuell.

Auf jeden Fall empfiehlt es sich im letzten Schritt, das Logo auch entsprechend am oder im Kleidungsstück unterzubringen. Dafür eignen sich besonders Webetiketten und Hang Tags besonders gut. Sie können professionell entworfen und hergestellt werden und sorgen nicht selten für einen besonderen Mehrwert eines Kleidungsstücks. Kunden haben so häufiger das Gefühl, sich exklusiv zu kleiden und tragen das angebrachte Logo nicht selten auch mit einem gewissen Stolz.

Vorteile und Nachteile von Holz- und Metallbetten

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Die Wahl des richtigen Bettes fällt nicht immer ganz einfach. Wenn es sich um ein Schlafsofa handelt, dann ist das Design von Bedeutung. Ansonsten ist die Matratze das Hauptaugenmerk. Nur wenige Personen achten besonders auf das Gestell, denn darauf schläft man nicht und es ist nicht in allen Fällen für das Aussehen des Bettes von Bedeutung. Doch die Wahl zwischen einem Bettgestell aus Holz und einem Bettgestell aus Metall hat trotzdem eine große Bedeutung für die Qualität des Bettes, seine Lebensdauer und manchmal tatsächlich auch für den Schlafkomfort selbst.

Nachteile: beide Werkstoffe arbeiten und zersetzen sich mit der Zeit

Der wichtigste Aspekt, der viele Personen in erster Linie interessieren wird, ist die Lebensdauer des Bettes aus einem der beiden Materialien. Diese Frage ist dabei nicht allgemein zu beantworten, da sie von einigen Faktoren abhängig ist.

Holz

Bei Holz ist immer die Frage, ob es sich um Massivholz, OSB-Platten oder Sperrholz handelt. Darüber hinaus macht es einen großen Unterschied, ob es sich um weiches Nadelholz handelt oder um ein Hartholz. Im letzteren Fall ist auch von Bedeutung ob das Holz aus einer ökologisch unbedenklichen, nachhaltigen Quelle stammt.

Pressholzplatten jeglicher Art sowie die meisten Nadelhölzer haben nur eine eingeschränkte Belastbarkeit und sind verhältnismäßig empfindlich gegenüber feuchter Raumluft. Eine schwankende Feuchtigkeit im Raum führt dazu, dass das Holz sich ausdehnt, wieder zusammenzieht, sich dabei verformen kann und Verbindungen locker werden können. So haben Betten aus Holz oft eine verhältnismäßig kurze Lebensdauer von nur rund 15 Jahren.

Metall

Bei einem Bettgestell aus Metall kommt es darauf an, ob es sich um Eisen oder Edelstahl handelt. Doch erstmal ist auch hier von Bedeutung, dass Metall arbeitet. Im Gegensatz zu Holz liegt dies jedoch nicht an einer schwankenden Luftfeuchtigkeit, sondern an schwankenden Temperaturen, bei denen sich das Metall ausdehnen und wieder zusammenziehen kann. Wie problematisch das ist hängt jedoch davon ab, ob es sich um Edelstahl handelt oder nicht. Bei Edelstahl ist ein etwas arbeitendes Bettgestell weniger problematisch.

Bei Eisen oder einfachem Stahl ist das Bettgestell anfällig für Rost. Zwar braucht Rost etliche Jahrzehnte oder Jahrhunderte bis er ein Bettgestell bis zur Unbrauchbarkeit zerstört, jedoch sieht es bereits viel früher unschön aus. Aus diesem Grund sind Bettgestelle aus Eisen in der Regel lackiert oder zumindest verzinkt oder verchromt.

Wenn das Metall jedoch bei warmen Temperaturen sich ausdehnt, dann kann die schützende Beschichtung mehr oder weniger viel Schaden nehmen und vor allem Lack kann vollständig abplatzen. Auch an Verbindungen kann es dazu kommen, dass einzelne Komponenten aneinander scheuern, sodass hier mit absoluter Sicherheit früher oder später das reine Eisen frei liegt.

Insgesamt ist jedoch die Lebensdauer von einem Metallbett höher als von einem Holzbett und liegt bei etwa 25 Jahren oder mehr.

Ein weiteres Problem beider Materialien ist, dass sie an Verbindungsstellen gerne quietschen oder knarren. Bei zusammenfaltbaren Betten aus Holz sind die Verbindungen trotzdem in der Regel aus Schrauben und mit Unterlegscheiben gefertigt, sodass hier ein Holzbett weder Vorteile noch Nachteile hat.

Welche Vorteile gibt es?

Nach dieser ausführlichen Erörterung der Nachteile stellt sich die Frage, ob ein Bett aus Holz oder Metall überhaupt Vorteile hat. Tatsächlich handelt es sich bei einer guten Qualität bei beiden Werkstoffen um sehr langlebige Materialien. Ausschlaggebend sollte ausschließlich der persönliche Geschmack sein und welches Material besser zur Einrichtung passt.

Wasserbett kaufen?

Wasserbett oder Boxspringbett? Wir haben sie verglichen!

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Wasserbett kaufen?

Wasserbett oder Boxspringbett? Wir haben sie verglichen!

Für die psychische und physische Gesundheit spielt ausreichender und guter Schlaf eine wichtige Rolle. Schlaf kann damit effektiv zu einer höheren Lebensqualität beitragen. Menschen, die nachts gut schlafen, starten fit und ausgeruht in den neuen Tag, sind entspannter und ausgeglichener und haben eine bessere Konzentrationsfähigkeit.

Doch nicht nur das Schlafklima und die Schlafumgebung sind ausschlaggebende Faktoren für gesunden Schlaf. Natürlich ist auch die Bettenauswahl ein wichtiges Thema. Diejenigen, die nicht auf die klassische Variante von Matratze und Lattenrost setzen möchten, haben die Wahl zwischen Boxspringbett oder Wasserbett kaufen. Der folgende Beitrag bietet einen informativen Vergleich zwischen den beiden Schlafsystemen.

Einzigartiges und komfortables Liegegefühl im Boxspringbett

Das Boxspringbett ist besonders in skandinavischen Gefilden und den USA sehr beliebt. Es verspricht ein Schlaferlebnis, welches überaus komfortabel und auf die individuellen körperlichen und persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist. Auch in Deutschland werden die Boxspringbetten deswegen immer begehrter.

Der typische Aufbau

Der Aufbau eines Boxspringbettes ist optisch sehr kompakt. Das Polsterbett verfügt über keinen Lattenrost, sondern nutzt stattdessen ein Untergestell, welches gefedert ist. Dieses Gestell ist das eigentliche Boxspring. Es gibt auch Bettmodelle, die nur die Optik der Boxspringbetten nutzen, allerdings ihrer Natur nach über das typische Boxspring-Element nicht verfügen.

Gefertigt ist die Box aus einem stabilen Rahmen aus Holz, der entweder mit einem Federkern aus Bonell- oder Taschenfedern ausgestattet ist. Um eine optimale Luftzirkulation zu gewährleisten, steht das Bett normalerweise auf vier erhöhten Füßen.

Die Matratze liegt auf dem Boxspring auf. Häufig werden 7-Zonen-Tonnen- oder Taschen-Federkern-Matratzen genutzt. Durch die unterschiedlichen sieben Zonen wird eine individuelle Stützung der jeweiligen Körperbereiche möglich. Seltener wird als Obermatratze eine Bonell-Federkernmatratze genutzt. Die absoluten Ausnahmen bilden Kaltschaummatratzen – in der Regel kommen diese bei Boxspringbetten nicht zum Einsatz.

Einige Boxspringbetten verfügen darüber hinaus über einen zusätzlichen Topper, der auf der Matratze aufliegt.

Den passenden Härtegrad finden

Ausschlaggebend für einen komfortablen und guten Schlaf ist der Härtegrad, der in H angegeben wird. Das Bett muss perfekt auf den Schlafenden und seine Bedürfnisse abgestimmt sein, damit die Wirbelsäule orthopädisch einwandfrei auf der Matratze liegt. Nur dann kann ein erholsamer und wirklich gesunder Schlaf garantiert werden.

Um den passenden Härtegrad zu bestimmen, werden der Aufbau der gewählten Matratze, der persönliche Schlafstil, die Körpergröße und das Körpergewicht berücksichtigt.

Durch den Härtegrad wird angegeben, wie weich oder wie hart die Matratze ist. Generell gilt, dass der Härtegrad umso höher ist, desto belastbarer und härter die Matratze ausfällt. Wenn ein zu hoher Härtegrad genutzt wird, werden besonders der Bereich des Beckens und die Schultern zu stark belastet. Die Wirbelsäule muss dann gekrümmt liegen, wodurch Schmerzen und Verspannungen entstehen können.

Eine zu weiche Matratze gibt dem Gewicht des Körpers zu stark nach, wodurch die Wirbelsäule ebenfalls nicht grade auf der Matratze aufliegt. Hier kommt es oft zu Verspannungen in den Schultern, dem Rücken und dem Nacken.

Bei Boxspringbetten sind normalerweise die Härtegrade 1-5 erhältlich. Der Härtegrad H1 bezeichnet sehr weiche Matratzen, der Härtegrad H5 sehr harte. Am beliebtesten sind die Härtegrade H2 bis H3.

Individualisiertes Schlaferlebnis im komplexen Wasserbett

Ursprünglich sollten Wasserbetten nur in der Krankenpflege und im weiteren medizinischen Bereich eingesetzt werden. Die Matratzen, die mit Wasser befüllt sind, passen sich an den Körper optimal an und sorgen für einen sehr geringen Auflagedruck. Aufgrund dieser Eigenschaften wurden sie in der Vergangenheit auch als Schwebebetten bezeichnet und vorrangig verwendet, um das lange Liegen für bettlägerige Personen angenehmer zu gestalten. Auch konnte so die Entstehung von Durchblutungsstörungen und Druckstellen verhindert werden.

Der klassische Aufbau des Wasserbetts

Anders als der Aufbau aus drei Komponenten bei dem Boxspringbett, ist der des Wasserbetts wesentlich komplexer. Die Zahl der Komponenten, über die ein Wasserbett verfügt, hängt besonders davon ab, welches Wasserbett-System genutzt wird.

Eine grundsätzliche Unterscheidung wird zwischen Hardside und Softside vorgenommen. Beim Kauf ist die Entscheidung über die jeweilige Konstruktion der Wassermatratze damit eine der wichtigsten. Die möglichen Modifikationen, die es möglich machen, das Wasserbett an die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen anzupassen, basieren immer auf dem gewählten Modell.

Softside oder Hardside

Die ursprüngliche Form des Wasserbetts wird durch die Hardside-Systeme dargestellt. Bei diesen Ausführungen ist der Wasserkern in eine stabile Rahmenkonstruktion eingelassen, die aus Aluminium oder Holz besteht und zusätzlich auf einer beschwerten Bodenplatte angebracht ist.

Wasserbetten mit Softside-Aufbau sind in den heutigen Zeiten besonders gefragt. Hier liegt die mit Wasser gefüllte Matratze auf einem wärmedämmenden Rahmen aus Schaumstoff und nicht in einer schweren und starren Konstruktion. Die haltende Funktion wird dabei von dem festen Schaumstoffrahmen übernommen. Der Softside-Rahmen kann unabhängig von dem jeweiligen Gestell aufgestellt werden und durch einen Sockel somit auch in nahezu jeden normalen Bettrahmen eingelassen werden.

Die Hardside-Variante besticht durch den Vorteil, dass mehr Liegefläche geschaffen wird. Allerdings ist das Ein- und Aussteigen in das Bett nicht ganz einfach, denn die Wassermatratze schließt exakt mit dem Bettrahmen ab. Wenn die Matratze nachgibt, beispielsweise bei einer Aufstehbewegung, dann kommt die harte Kante des Rahmens hervor. Die Hardside-Wasserbetten sind außerdem ziemlich unflexibel, da sie sehr massiv und schwer sind.

Der Ein- und Ausstieg aus Wasserbetten mit Softside-Aufbau ist wesentlich einfacher, da hier keine harte Kante hervortritt- Allerdings ist die Liegefläche kleiner, daher sind die meisten Betten länger als das Standardmaß von zwei Metern.

Über die Soft- und Hardside Wasserbetten hinaus gibt es noch weitere Versionen, wie die Isolit- und Masterpiece-Wasserbetten. Diese streben an, die Vorteile der beiden Ausführungen miteinander zu kombinieren und sind sehr energieeffizient.

Beruhigungsstufe und Füllmenge

Denken Menschen an Wasserbetten, stellen sie sich oft eine Matratze vor, die mit Wasser gefüllt ist und auf welcher der Schlafende stark einsinkt und viele Wellen mit seinen Bewegungen verursacht.

Zwar sind Wasserbetten niemals mit der Härte einer herkömmlichen Matratze zu vergleichen, allerdings ist die erste Vorstellung von einem Wasserbett oft falsch. Durch die individuelle Bestimmung von Beruhigungsstufe und Füllmengen kann die Härte nämlich an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse bestmöglich angepasst werden. Der Härtegrad des Wasserbettes und seine Nachgiebigkeit ist von der Wassermenge in der Matratze abhängig. Über die Füllmenge kann also reguliert werden, wie tief der Schlafende in der Matratze einsinkt.

Der individuelle Beruhigungsgrad ist dafür verantwortlich, wie schnell nach einer Bewegung das Wasser in der Matratze wieder ruhig wird. Die Entstehung der Beruhigung wird durch die Fiberlage im Matratzeninneren erzeugt oder durch eingelegte Stabilisierungsmatten in der Wasserbettmatratze. Diese sind miteinander verbunden und befinden sich am Boden der Matratze. Wenn die Befüllung der Matratze vorgenommen wird, saugen sich diese Matten voll und sorgen so für eine entsprechende Stabilisierung. Desto höher die Anzahl der Matten in einer Matratze, desto geringer Fallen die Nachbewegungen aus.

Wenn es sich um Wassermatratzen handelt, die einer hohen Stabilisierungsstufe entsprechen, weisen diese häufig eine zusätzliche Stütze in der Lendenregion aus. Damit wird unterstützt, dass der Rücken und die Wirbelsäule gerade ausgerichtet liegen. So werden Beschwerden in Nacken, Schultern und Muskeln verhindert.

Wie beeinflusst die Digitalisierung unser Schlafverhalten?

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Wie beeinflusst die Digitalisierung unser Schlafverhalten?

Der Schlaf der Deutschen leidet unter ihren Gerätschaften. So viel hat das Meinungsforschungsinstitut Ipsos Observer im Auftrag der BARMER festgestellt. Demnach sind Smartphone, Tablet & Co. für viele Menschen der Grund eines gestörten Schlafes.

Rund ein Drittel aller Deutschen, die in ihrem Schlafzimmer auch elektronische Geräte angeschlossen haben, wie beispielsweise Smartphones oder Tablets, haben Schlafprobleme. Mit 33 Prozent sind es etwa 18 Prozent mehr als diejenigen, die auf solche Geräte im Schlafzimmer verzichten. Bei den Schlafproblemen handelt es sich dabei auch um Phänomene, die nicht unbedingt als Probleme an sich wahrgenommen werden. So kann dies auch besagen, dass man beispielsweise länger wach bleibt als unter analogen Bedingungen.

Laut dem Vorstandsvorsitzenden der BARMER, Prof. Dr. Christoph Straub, biete die Digitalisierung im Alltag enorme Chancen und Potenziale. Durch die Ergebnisse der Studie lasse sich daher ableiten, dass es auch sinnvoll sei, zu bestimmten Zeitpunkten nicht mehr online zu sein, zumindest nicht permanent.

Zurückzuführen ist dies auch auf die Tatsache, dass ein ausreichendes Pensum an Schlaf auch essenziell für die körperliche und seelische Gesundheit ist.

Die Zahlen sprechen für sich

Schaut man sich einmal die genauen Zahlen an, so lässt sich schnell erkennen, dass wir von unseren Gerätschaften abhängiger sind, als wir es vielleicht glauben: 30 Prozent der Befragten geben an, zwischen Aufwachen und Aufstehen ihr Smartphone zu benutzen.

28 Prozent können immerhin bis zum Frühstück warten, für wieder andere 19 Prozent ist vor dem Verlassen der Wohnung der Zeitpunkt gekommen, an dem das Smartphone bedient wird.

Morgens ist das Smartphone mit 65 Prozent definitiv das meistgenutzte Gerät, abends vor dem Zubettgehen ist es jedoch der Fernseher mit 36 Prozent, wobei das Smartphone hier nur auf 29 Prozent kommt. Doch scheinbar muss es nicht einmal die Nutzung vor oder nach dem Schlaf sein, die unseren Schlaf stört.

Scheinbar kann es auch die pure Tatsache sein, dass sich das Smartphone oder Tablet einfach nur im selben Zimmer befindet wie das Bett – und dies ist laut der Befragung bei ca. 40 Prozent der Deutschen der Fall. Weitere 21 Prozent nennen in diesem Zusammenhang auch ihren PC oder das Tablet.

Dabei gibt es mittlerweile sogar Tools zur Schlafanalyse. Diese werden allerdings nur von rund 6 Prozent der Befragten auch genutzt. So kann man sich beispielsweise mithilfe von Fitness-Armbändern den Schlaf analysieren lassen.

Auch Apps wie zum Beispiel Schlaf-Rechner-Apps können dazu genutzt werden. Von den Befragten geben allerdings nur ein bis zwei Prozent an, diese Angebote auch zu nutzen.

Jedoch muss dabei auch angemerkt werden, dass immerhin 39 Prozent der Befragten angeben, dass sie ganz bewusst darauf verzichten, elektronische Geräte im Schlafzimmer überhaupt erst aufzubewahren.

Nicht nur die Geräte schaden unserem Schlaf

Weitere, nicht unerhebliche Faktoren, die sich als höchst störend für den Schlaf erweisen, sind aber auch gänzlich unterschiedliche Faktoren, die mit den Geräten gar nicht mal unbedingt etwas zu tun haben müssen. Dazu gehören unter anderem private Sorgen oder Stress, beispielsweise im Berufsleben oder ausgelöst durch terminlichen Zeitdruck. Auch psychische Faktoren wie Depressionen können einen erheblichen Einfluss auf unsere Schlafgewohnheiten nehmen, zum Beispiel indem man es nicht schafft, sich über einen längeren Zeitraum dazu aufzuraffen, schlafen zu gehen.

Von den Befragten gaben 39 Prozent an, dass private Sorgen und/oder Stress ursächlich für Schlafstörungen sind. 34 Prozent nennen als Ursache gesundheitliche Probleme, 33 Prozent berufliche Probleme. Von all denjenigen, die unter Schlafstörungen leiden, sind 26 Prozent von Problemen beim Ein- und Durchschlafen betroffen.

Was man ihnen dabei allerdings zugutehalten muss: Etwas weniger als die Hälfte dieser Menschen, nämlich rund 45 Prozent, waren aufgrund ihrer Schlafstörungen beim Arzt und in sechs von zehn Fällen wurde die Schlafstörung als auch solche diagnostiziert.

Schlafgewohnheiten rund um den Globus

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Schlafgewohnheiten rund um den Globus

Auf der Welt gibt es viele verschiedene Kulturen und Gesellschaften. Aus diesem Grund sind auch die Schlafgewohnheiten von Land zu Land sehr unterschiedlich. Fest steht: Schlaf gehört zu den Grundbedürfnissen aller Menschen. Doch in welcher Form und wann genau der Schlaf vollzogen wird, kann in vielerlei Hinsicht passieren.

So ergeben sich hier nicht nur Unterschiede in der durchschnittlichen Zeit, die geschlafen wird. Auch in Puncto Tageszeit und Schlafstätte gibt es verschiedene Angewohnheiten. All dies liegt den Ergebnissen einer Studie zugrunde, die die National Sleep Foundation in sechs Ländern der Welt durchgeführt hat. Eine Gemeinsamkeit in allen Ländern gibt es allerdings: Die meisten Menschen schlafen zu wenig.

Großbritannien – Kein Zubettgehen ohne Tee

Klischees werden selten bestätigt. Nicht so in Großbritannien, dessen Bewohnern häufig nachgesagt wird, dass sie enorme Mengen an Tee konsumieren. Vielleicht mag dieses Detail an sich nicht ganz stimmen, jedoch ist es erstaunlich, wie viele Menschen vor dem Schlaf noch eine Tasse Tee zu sich nehmen. Außerdem gehört es bei vielen Briten zur Abendroutine, noch etwas fernzusehen sowie selbst im Bett noch eine Zeitschrift oder ein Buch zu lesen.

Mexiko – In der Ruhe liegt die Kraft

Tatsächlich sind es die Mexikaner, die wohl am meisten schlafen. Im Durchschnitt kommen sie auf etwa sieben Stunden pro Nacht. Obwohl weltweit einigermaßen bekannt ist, dass ein achtstündiger Schlaf dem Optimum an Erholung entspricht. Hier lässt sich auch auf die Schnelllebigkeit der heutigen Zeit schließen.

In Mexiko lässt man sich aber auch davon nicht beirren und legt deshalb hier viel Wert auf einen ungestörten Schlaf. Dafür wird beispielsweise vor dem Zubettgehen noch meditiert, gebetet oder ruhige Musik gehört. Auch warme Entspannungsbäder sind sehr beliebt.

Japan – Schlafen in der Öffentlichkeit

In Japan ist es tatsächlich üblich, auch an öffentlichen Orten Nickerchen zu machen. Dies liegt vor allem daran, dass in Japan aufgrund der dort herrschenden Mentalität in der Bevölkerung mehr Priorität auf Arbeit gelegt wird. Die eigene körperliche und seelische Verfassung sind zwar ebenso wichtig, vor diesem Hintergrund jedoch zweitrangig.

So wird des Nachts im Durchschnitt nur ca. 6 Stunden geschlafen. Um den Schlafmangel auszugleichen, werden tagsüber kleine Nickerchen eingelegt, die beispielsweise Bahn- und Busfahrten oder Arbeitspausen im Büro überbrücken. Aufgrund der Häufigkeit dieses Phänomens ist es dort mittlerweile sogar gesellschaftlich akzeptiert.

Amerika – Duft statt Luft

In den Vereinigen Staaten verhält es sich – mittlerweile – ähnlich mit den täglichen Schlafgewohnheiten wie in Japan. Auch hier werden kleinere Nickerchen über den Tag verteilt und dafür nachts weniger geschlafen.

Tatsächlich ist es bei manchen Menschen sogar üblich, gar keinen festen Schlafblock mehr zu haben, auch nachts nicht, sondern über 24 Stunden verteilt kurze Schlafpausen zu machen. Tatsächlich kann auch auf diese Weise genug Energie für die erforderliche Produktivität eines Tagesablaufs gesammelt werden.

Doch was eigentlich noch viel kurioser an den Schlafgewohnheiten in Amerika ist, ist die Tatsache, dass die Schlafzimmer hier nur manchmal bis selten gelüftet werden. Stattdessen versprüht man Raumspray in verschiedenen Düften, wie beispielsweise Jasmin oder Lavendel. Und das, obwohl auch Haustiere gern gesehene Gäste im heimischen Bett sind.

Deutschland – Gründlichkeit und Reinheit

Vor allem für Deutsche sollte das Vernachlässigen des Raumlüftens in den USA Staunen hervorrufen, denn: In Deutschland ist es in großen Teilen der Bevölkerung üblich, jeden Tag mindestens einmal, wenn nicht zweimal, das Schlafzimmer zu lüften. Selbst, wenn es draußen eisig kalt oder stürmisch-regnerisch sein sollte.

Auch die Bettwäsche wird hier häufig gewechselt, im Durchschnitt alle zwei bis drei Wochen. Laut Experten ist es jedoch empfehlenswert, dies alle 7 bis maximal 14 Tage zu machen. Eine Gemeinsamkeit mit den Amerikanern teilen aber auch die Deutschen: Hier wird in vielen Fällen morgens nach dem Aufstehen das Bett gemacht.

Unser Schlafrythmus im Wandel der Zeit

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Wie schlafen wir?

Bevor wir schlafen gehen, sitzen wir noch für mehrere Stunden vor dem Fernseher oder unseren Smartphones. Das Licht des Fernsehers oder des kleinen Handybildschirms gaukelt dem Auge und Gehirn bis mitten in die Nacht hinein vor, dass es gerade helllichter Tag sei. Hierdurch schüttet das Gehirn keine Schlafhormone aus – der Körper wird nicht müde und schaltet nicht in den Schlafmodus um. Daher ist es auch kein Wunder, dass Menschen in Industrieländern nicht mehr gut schlafen.

Dabei ist nicht die Länge des Schlafs das Problem – denn biologische Studien zeigen heute, dass Menschen aus Naturvölkern in einer viel natürlicheren Umgebung als einer Großstadtwohnung auch nicht länger schlafen.

Im Schnitt schliefen die untersuchten Personen dreier indigener Volksgruppen lediglich 6½ Stunden. Das ist deutlich weniger als die acht Stunden die die Medizin Erwachsenen Europäern rät. Damit sollten die Menschen der Hadza aus Tansania, San aus Naminia und Tsimanen aus Bolivien ständig übermüdet sein.

Trotz unterschiedlicher Lebensweisen und Lebensräume schlafen die Menschen dieser drei Völker eher kürzer als der durchschnittliche Europäer. Die Annahme, das früher mehr geschlafen wurde oder das Europäer zu wenig Schlaf bekämen, ist damit widerlegt.

Wie schliefen die Leute bevor es künstliches Licht gab?

Anders als in der Forschung traditionell angenommen, gehen Menschen aus Naturvölkern, die kein elektrisches Licht nutzen nicht mit dem Einbruch der Nacht zu Bett. Anstatt dem Wechsel von Sonne und Mond streng zu folgen, bleiben die Hadza, San und Tsimanen noch mehrere Stunden wach, nachdem die Sonne untergegangen ist. Außerdem stehen sie in der Regel schon auf, bevor die Sonne aufgegangen ist. Scheinbar orientiert sich der Schlaf dieser Naturvölker eher an den Temperaturen, als dem Sonnenstand. Erst wenn es angenehm kühl zum Schlafen ist, legten sich diese Völker schlafen.

Diesen Rückschluss unterstützt auch die Anzahl der Mittagsschläfchen. Während der heißen Sommermonaten legten die untersuchten Personen etwa an einem Viertel der Tage einen Mittagsschlaf ein. Im Winter nur noch an ungefähr 4% der Tage.

Die Studie wirft interessante Fragen auf und widerlegt, die Behauptung, dass der durchschnittliche Europäer zu wenig schläft. Aber sie lässt keinen direkten Rückschluss zu, wie Erholsam der Schlaf tatsächlich ist. Denn es wurde nicht untersucht, warum der Schlaf so viel besser ist. Es könnte sein, dass allein der Lebensstil von Menschen, die sich viel in der Natur aufhalten und weniger im Auto oder am Schreibtisch für einen besseren und natürlicheren Schlaf sorgt.

Insgesamt untersuchten die Forscher 94 Angehörige der Naturvölker kamen während des Untersuchungszeitraum auf 1165 Untersuchstage. Dabei war das Schlafverhalten der Probanden in allen drei Völkern sehr ähnlich. Hierdurch und durch und die Anzahl der Schlaftage gehen die Forscher von einem allgemeingültigen Ergebnis aus.

Schlechte Schlafqualität in Industrieländern

Wenn nicht die Quantität des Schlafes das Problem in Europa ist, dann ist der Grund für die anhaltende Müdigkeit vieler Menschen wohl eher die Qualität. Diese ist durch den Lebensrhythmus vieler Menschen oder durch andere Faktoren eingeschränkt.

Ein großes Problem für viele Menschen ist ein unnatürlicher Schlafrhythmus. Besonders Menschen, die Schichtarbeit verrichten müssen, können ihrem natürlichen Schlafrhythmus nicht folgen. Bei anderen muss es nicht so extrem sein – aber jemand der eher eine Eule ist und bereits früh an seinem Arbeitsplatz sein muss, kann trotzdem nicht ausgeschlafen sein.

Stadtbewohner haben häufig das Problem, das sie keine wirklich ruhige Schlafumgebung schaffen können. Oft ist die unterschwellige Geräuschkulisse einer Stadt – vor allem der Verkehrslärm – immer irgendwie zu hören, auch wenn er nicht mehr bewusst wahrgenommen wird.

Was einen guten Schlaf verhindert

Andere Probleme, die zu einem schlechten Schlaf führen liegen innerhalb der Wohnung und sind vermeidbar. Wenn die Schlafbedingungen der untersuchten Naturvölker als beispielhaft gelten können, sollten künstliche Lichtquellen am Abend vermieden werden – es reicht aber schon ein oder zwei Stunden vor dem Zubettgehen auf das Surfen im Internet, Sozialen Netzwerken zu verzichten und keine grellen Bildschirme mehr anzusehen.

Wer Probleme beim Einschlafen hat, weil immer mehr Probleme im Kopf durchdacht werden müssen und diese einen nicht mehr loslassen, sollte versuchen die Probleme zuerst aus dem Kopf zu kriegen. Hierfür ist ein altes, und bewährtes Mittel, die Probleme am Schreibtisch auf einen Notizzettle zu schreiben. Das erleichtert das Einschlafen.

Aber auch andere Bedingungen können für einen gesunden Schlaf verbessert werden. Das Schlafzimmer sollte gut gelüftet sein, nicht zu warm – um die 18 Grad Celsius gelten als ideal – und abgedunkelt sein. Auch natürliches Licht fördert Schlaflosigkeit.

Zusammenfassung

Von Naturvölkern können die Bewohner von Industriestaaten noch viel lernen. Scheinbar brauchen wir weniger Schlaf, als wir immer meinen – wir brauchen nur besseren Schlaf. Die Qualität des eigenen Schlafs zu verbessern ist dabei schon mit einigen Tricks und Verhaltensregeln leicht bewerkstelligt – vielleicht schlafen wir dann bald genauso gut wie die Hadza, San und Tsimanen.

Mein Bett, mein Schlafzimmer, mein Wohlbefinden

By Magazin

Bett ist nicht gleich Bett. Es gibt unterschiede und Modelle wie Boxspingbetten und Polsterbetten und viele weitere.

Ein neues Bett – worauf man achten sollte

Wie man sich bettet, so schläft man, heißt es in einem Sprichwort. Aber mehr noch. Wie man sich bettet, so wird die Nacht, so erwacht man, so startet man in den Tag. Viele Menschen sind sich der Bedeutung einer gesunden Schlafstätte überhaupt nicht bewusst.

Durchschnittlich verbringt der Mensch ein Drittel seiner Zeit auf den wenigen Quadratmetern seines Schlafplatzes. Schon der aus der Schweiz stammende Arzt, Naturphilosoph und Alchemist Paracelsus (1493 – 1541) erkannte sehr früh: „Ein krankes Bett ist das sicherste Mittel, sich die Gesundheit zu ruinieren“. Folglich ist es ratsam, sich mit dem Thema Bett eingehend zu beschäftigen, um bei einem Bettenkauf zu wissen, worauf es ankommt und woran man eine gute Qualität zum Beispiel bei hochwertigen Boxspringbetten erkennt.

Erhebungen zum Thema haben ergeben, dass man im Schnitt 22 Jahre im selben Bett schläft und dass nur alle 14 Jahre eine neue Matratze gekauft wird. Dabei sollte eine Matratze alleine aus hygienischen Gründen alle sieben bis zehn Jahre gewechselt werden. Im Prinzip besteht ein Bett aus einem Gestell – meistens aus Holz oder Metall –, einem Lattenrost und einer Matratze. Alle diese drei Komponenten sollten harmonisch aufeinander abgestimmt sein, so dass sie den individuellen Anforderungen der jeweiligen Person entsprechen.

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Das Bettgestell – stabil und gut verarbeitet

Ein Bettgestell muss stabil sein, um dem Lattenrost und der Matratze einen guten Halt zu geben. Da wir uns während des Schlafes etwa 20 bis 40 Mal umdrehen, ist ein Bett jede Nacht starken Belastungen ausgesetzt. Auf Dauer bleibt alles aber nur stabil, wenn die verwendeten Materialien gut verarbeitet sind und der Rahmen eine Stärke von mindestens 25 Millimetern hat. Es gilt zu überprüfen, ob sich die Verbindungsschläge nachziehen lassen. Ist dies der Fall, spricht man von einem winkelfesten Grundgerüst, das sich nicht verzieht.

Bei Doppelbetten sollte zusätzlich darauf geachtet werden, ob eine tragende Mittelstrebe verbaut ist, damit die Matratze nicht durchhängt. Auch die Rahmenhöhe ist von Bedeutung. Optimal ist eine Höhe von 50 bis 60 Zentimetern, um bequem ins Bett einzusteigen und am anderen Morgen leicht aufstehen zu können. Grundsätzlich wird zwischen Polsterbetten und Boxspringbetten unterschieden. Bei Polsterbetten ist der Bettrahmen an den Außenseiten gepolstert. Zum Beziehen von Polsterbetten werden in der Regel verschiedene Webstoffarten, Leder oder Kunstleder verwendet. Die Matratze ist bei einem Polsterbett fest eingebaut.

Bei Boxspringbetten entfällt der Lattenrost und das Innenleben besteht aus einer Unterbox, der Matratze und in den meisten Fällen einem sogenannten Topper als weiche und die Matratze schonende Auflage. Die Federkernmatratze eines Boxspringbettes ruht auf einem stabilen Holzkasten, ebenfalls mit Federkern. Viele schätzen an Boxspringbetten die etwas erhöhte Liegefläche (i.d.R. 70 cm), wodurch das Aufstehen leichter fällt, da der Körper zum Aufrichten weniger Kraft aufwenden muss.

Das Bett und der Lattenrost

Von vielen wird die Funktion und die sich daraus bedingende Qualität eines Lattenrostes unterschätzt und als nicht so wichtig empfunden. Aber: ein Lattenrost trägt die Matratze und gibt ihr die notwendige Stabilität, wodurch ein orthopädisch gerechtes Liegen erst möglich wird und eine Entlastung der Wirbelsäule stattfindet. Ohne diese Stabilität können Rückenschmerzen oder Wirbelsäulenprobleme auftreten, weitere Folgen sind Mattheit und Müdigkeit bereits am Morgen, statt ausgeruht und voller Energie in den Tag zu starten. Außerdem sorgt der Lattenrost für die Luftzirkulation, um Feuchtigkeit oder gar Schimmel zu vermeiden, denn im Durchschnitt verliert ein Mensch während der nächtlichen Ruhe bis zu einen halben Liter Flüssigkeit, die zum Teil von der Matratze aufgenommen wird.

Die gängigen Lattenroste sind entweder Federholzrahmen, Mehrzonen-Lattenroste oder verstellbare Lattenroste, die in Abhängigkeit vom Körpertyp und der Art des Bettes gewählt werden sollten. Hier bietet ein gutes Fachgeschäft mit kompetenten Beratern die richtigen Empfehlungen.

Das Bett und die Matratze

Ob Ferderkern-, Latex-, Visco- oder Kaltschaummatratze. Entscheidend bei der Wahl der geeigneten Matratze ist der Härtegrad (H). H1 empfiehlt sich für ein Körpergewicht von bis zu 50 Kilogramm, das Liegegefühl lässt sich als sehr weich beschreiben. Als „nur“ weich hingegen wird das Liegefühl bei H2 empfunden, der für ein Körpergewicht von bis zu 70 Kilogramm in Betracht kommt.

Ein mittelfestes Liegegefühl für Personen mit einem Körpergewicht von 70 bis 100 Kilogramm zeichnet den Härtegrad 3 (H3) aus. Ein hartes Liegegefühl ist dem H4 zu eigen und bietet Menschen mit einem Gewicht von 100 bis 130 Kilogramm den entsprechenden Matratzen- komfort. Die Härtegrade stellen eine Orientierungshilfe dar, jedoch sollte jeder selbst testen, welcher Härtegrad seinen individuellen Bedürfnissen entspricht.

Gesundes Schlafen und die Umgebung

Links und rechts zwei schöne große Pflanzen neben dem Bett mögen wunderbar aussehen und dem Schlafzimmer das gewisse Extra geben, aber Pflanzen haben im Schlafzimmer nicht zu suchen. Einerseits verbrauchen Pflanzen Sauerstoff, andererseits strömen sie Kohlendioxid aus, was einem gesunden und guten Schlaf entgegenwirkt. Außerdem sind Pflanzen Staubfänger und Staub kann die Atemwege reizen.

Auch der unsichtbare Elektrosmog beeinträchtigt einen gesunden und erholsamen Schlaf. Deshalb sind Fernseher, Computer, WLAN-Router, Schnurlos- Telefone und HiFi-Anlagen aus dem Schlafzimmer zu verbannen. Und die missgünstigste aller schlechten Angewohnheiten in diesem Zusammenhang ist es, sich vom auf dem Nachttisch lauernden Smartphone wecken zu lassen. Das sollte ein mechanischer Wecker übernehmen, der nicht nur im Internet für fünf bis zehn Euro erhältlich ist.