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Traumfänger hängt vor einem Sonnenuntergang zwischen Bäumen, mit bunten Federn und einem filigranen Muster.

Schlafgewohnheiten rund um den Globus

By Ratgeber
Zwei Hängematten hängen zwischen Bäumen auf einer Wiese, im Hintergrund sind Stühle und ein Tisch sichtbar.

Schlafgewohnheiten rund um den Globus

Auf der Welt gibt es viele verschiedene Kulturen und Gesellschaften. Aus diesem Grund sind auch die Schlafgewohnheiten von Land zu Land sehr unterschiedlich. Fest steht: Schlaf gehört zu den Grundbedürfnissen aller Menschen. Doch in welcher Form und wann genau der Schlaf vollzogen wird, kann in vielerlei Hinsicht passieren.

So ergeben sich hier nicht nur Unterschiede in der durchschnittlichen Zeit, die geschlafen wird. Auch in Puncto Tageszeit und Schlafstätte gibt es verschiedene Angewohnheiten. All dies liegt den Ergebnissen einer Studie zugrunde, die die National Sleep Foundation in sechs Ländern der Welt durchgeführt hat. Eine Gemeinsamkeit in allen Ländern gibt es allerdings: Die meisten Menschen schlafen zu wenig.

Großbritannien – Kein Zubettgehen ohne Tee

Klischees werden selten bestätigt. Nicht so in Großbritannien, dessen Bewohnern häufig nachgesagt wird, dass sie enorme Mengen an Tee konsumieren. Vielleicht mag dieses Detail an sich nicht ganz stimmen, jedoch ist es erstaunlich, wie viele Menschen vor dem Schlaf noch eine Tasse Tee zu sich nehmen. Außerdem gehört es bei vielen Briten zur Abendroutine, noch etwas fernzusehen sowie selbst im Bett noch eine Zeitschrift oder ein Buch zu lesen.

Mexiko – In der Ruhe liegt die Kraft

Tatsächlich sind es die Mexikaner, die wohl am meisten schlafen. Im Durchschnitt kommen sie auf etwa sieben Stunden pro Nacht. Obwohl weltweit einigermaßen bekannt ist, dass ein achtstündiger Schlaf dem Optimum an Erholung entspricht. Hier lässt sich auch auf die Schnelllebigkeit der heutigen Zeit schließen.

In Mexiko lässt man sich aber auch davon nicht beirren und legt deshalb hier viel Wert auf einen ungestörten Schlaf. Dafür wird beispielsweise vor dem Zubettgehen noch meditiert, gebetet oder ruhige Musik gehört. Auch warme Entspannungsbäder sind sehr beliebt.

Japan – Schlafen in der Öffentlichkeit

In Japan ist es tatsächlich üblich, auch an öffentlichen Orten Nickerchen zu machen. Dies liegt vor allem daran, dass in Japan aufgrund der dort herrschenden Mentalität in der Bevölkerung mehr Priorität auf Arbeit gelegt wird. Die eigene körperliche und seelische Verfassung sind zwar ebenso wichtig, vor diesem Hintergrund jedoch zweitrangig.

So wird des Nachts im Durchschnitt nur ca. 6 Stunden geschlafen. Um den Schlafmangel auszugleichen, werden tagsüber kleine Nickerchen eingelegt, die beispielsweise Bahn- und Busfahrten oder Arbeitspausen im Büro überbrücken. Aufgrund der Häufigkeit dieses Phänomens ist es dort mittlerweile sogar gesellschaftlich akzeptiert.

Amerika – Duft statt Luft

In den Vereinigen Staaten verhält es sich – mittlerweile – ähnlich mit den täglichen Schlafgewohnheiten wie in Japan. Auch hier werden kleinere Nickerchen über den Tag verteilt und dafür nachts weniger geschlafen.

Tatsächlich ist es bei manchen Menschen sogar üblich, gar keinen festen Schlafblock mehr zu haben, auch nachts nicht, sondern über 24 Stunden verteilt kurze Schlafpausen zu machen. Tatsächlich kann auch auf diese Weise genug Energie für die erforderliche Produktivität eines Tagesablaufs gesammelt werden.

Doch was eigentlich noch viel kurioser an den Schlafgewohnheiten in Amerika ist, ist die Tatsache, dass die Schlafzimmer hier nur manchmal bis selten gelüftet werden. Stattdessen versprüht man Raumspray in verschiedenen Düften, wie beispielsweise Jasmin oder Lavendel. Und das, obwohl auch Haustiere gern gesehene Gäste im heimischen Bett sind.

Deutschland – Gründlichkeit und Reinheit

Vor allem für Deutsche sollte das Vernachlässigen des Raumlüftens in den USA Staunen hervorrufen, denn: In Deutschland ist es in großen Teilen der Bevölkerung üblich, jeden Tag mindestens einmal, wenn nicht zweimal, das Schlafzimmer zu lüften. Selbst, wenn es draußen eisig kalt oder stürmisch-regnerisch sein sollte.

Auch die Bettwäsche wird hier häufig gewechselt, im Durchschnitt alle zwei bis drei Wochen. Laut Experten ist es jedoch empfehlenswert, dies alle 7 bis maximal 14 Tage zu machen. Eine Gemeinsamkeit mit den Amerikanern teilen aber auch die Deutschen: Hier wird in vielen Fällen morgens nach dem Aufstehen das Bett gemacht.

Wandschränke bei Sleeping Art in Bonn

Vier Tipps für besseren Schlaf

By Ratgeber

Vier Tipps, für besseren Schlaf

Haben Sie Schwierigkeiten, einen guten Schlaf zu bekommen? Sie sind nicht alleine. Hier sind unsere Top-Tipps, damit Sie am nächsten Tag gut schlafen und sich erholt fühlen können.

Die Menge des Schlafes, den Sie benötigen, ändert sich mit dem Alter. Generell benötigen Erwachsene zwischen 7 und 9 Stunden guten Schlaf pro Tag. Der Schlaf spielt eine wichtige Rolle für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden sowie den Schutz Ihrer körperlichen Gesundheit, Ihrer psychischen Gesundheit und Ihrer Lebensqualität.

Schlaf kann ein Deal zwischen guter und schlechter Gesundheit sein.

Ausreichender Schlaf verbessert das Lernen, hält Sie wach, hilft Ihnen bei der Entscheidungsfindung, trägt zur Aufrechterhaltung der Herzgesundheit und des Hormonhaushalts bei und schützt Ihr Immunsystem.

Im Gegensatz dazu wurde Schlafmangel mit Risikoverhalten, Depressionen und einem erhöhten Risiko für Fettleibigkeit und Diabetes in Verbindung gebracht.

Hier sind die Tipps, die Ihnen helfen, Ihren Schlaf zu verbessern.

  1. Halten Sie sich an einen Schlafplan

Versuchen Sie, jeden Tag zur selben Zeit einzuschlafen und aufzuwachen – auch an den Wochenenden.

Unser Körper verfügt über eine innere Uhr, die als zirkadianer Rhythmus bezeichnet wird und mit dem Zyklus von Tag und Nacht zusammenfällt. Ihr zirkadianer Rhythmus oder Schlaf- / WachZyklus befindet sich in einer 24-Stunden-Schleife, die in regelmäßigen Abständen zwischen Schläfrigkeit und Wachheit wechselt.

Ihr zirkadianer Rhythmus funktioniert am besten mit normalen Schlafgewohnheiten, z. B., wenn Sie dieselbe Bettzeit und Weckzeit einhalten. Faktoren wie Sommerzeit, Jetlag oder lange aufbleiben, um Ihre Lieblingsfernsehsendung anzuschauen, können Ihren zirkadianen Rhythmus stören und Sie werden sich unwohl fühlen und Ihre Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen.

  1. Verringern Sie nachts die Belichtung mit blauem Licht

Sonnenlicht ist die größte Quelle für blaues Licht. Blaues Licht reguliert unsere zirkadianen Rhythmen, die uns sagen, wann wir schlafen sollen und erhöht die Wachheit. Blaues Licht durch Sonnenlicht kann den Schlaf verbessern, aber auch in den meisten LED-basierten Geräten ist blaues Licht zu finden, das den Schlaf schädigen kann.

Es ist kein Geheimnis, dass sich die meisten von uns mit unserem Smartphone oder digitalen Tablet kuscheln oder irgendwann von unseren Betten aus fernsehen. Diese Gewohnheiten, die wir so schnell entwickelt haben, könnten erheblich dazu beitragen, dass wir nicht richtig schlafen können.

Realistischerweise ist es unwahrscheinlich, dass einer von uns abends aufhören wird, aber es gibt Schritte, die wir ergreifen können, um die Gefährdung zu verringern:

  • Begrenzen Sie die Bildschirmzeit
  • Bildschirmfilter anwenden
  • Verwenden Sie die Nachtmoduseinstellungen auf Ihren Geräten
  • Laden Sie Apps herunter, die das blaue Licht reduzieren

Wenn Sie vor dem Schlafengehen zu viel künstlichem Licht ausgesetzt sind, können Sie möglicherweise nicht gut schlafen. Schalten Sie abends das Licht aus und sorgen Sie dafür, dass Ihr Schlafzimmer frei von Licht ist, damit Sie ungestört schlafen können.

  1. Steigern Sie Ihre körperliche Aktivität

Wenn Sie auf Ihre körperliche Aktivität achten und was Sie essen und trinken, kann sich Ihr Schlaf verbessern.

Wenn Sie Ihre 150 Minuten körperliche Aktivität mit mäßiger bis kräftiger Intensität pro Woche holen, können Sie nicht nur nach dem Training glänzen, sondern es wurde auch festgestellt, dass sich die Schlafqualität beeindruckend verbessern kann.

  1. Üben Sie Achtsamkeitsbasierte Meditation

Achtsamkeit könnte das letzte Stück des Puzzles zur Schlafverbesserung sein. So wie Fitness und Ernährung untrennbar miteinander verbunden sind, sind auch Schlaf und Achtsamkeit.

Die Achtsamkeitsmeditation zielt darauf ab, den mentalen Fokus zu erhöhen, das Bewusstsein für Gedanken und Erlebnisse zu verbessern und Stress zu reduzieren. Dies kann eine nützliche Methode zur Behandlung von Schlafproblemen sein.

Eine wachsende Zahl von Beweisen deutet darauf hin, dass Achtsamkeit hilft, Stress, Angstzustände, Depressionen, Gewichtsabnahme, Beziehungsprobleme und Produktivität zu bewältigen.

Achtsamkeit hat sich auch bei älteren Erwachsenen mit mäßigen Schlafstörungen als Verbesserung der Schlafqualität erwiesen.

Weitere wichtige Tipps rund ums Schlafen erfahrt ihr auf der Seite von unseren Freunden von www.schlafzimmer.de