
Der Umzug in eine neue Wohnung steht an: Nun gilt es, unzählige Umzugskartons mühsam zu verpacken und ebenfalls sinngemäß zu beschriften. Hierbei muss wichtiges Hab und Gut von den Dingen unterschieden werden, die nicht als erstes in der neuen Wohnung ausgepackt werden müssen. Schließlich will man in der Nacht des anstrengenden Tages auch bereits in seinem eigenen Bett schlafen können – benötigt wird somit das gewohnte Bettzeug.
Keine Sucherei dank sachgerechter Verpackung
Eigentlich klingt es nach einer simplen Aufgabe: Das Einpacken der Bettwäsche sowie der Laken. Dies könne doch zügig in einen großen belastbaren Müllsack verstaut oder mit in die Umzugskartons hineingeworfen werden. Doch sollte man es sich aus hygienischen Aspekten nicht ganz so leicht machen. Am Ende des langen und anstrengenden Umzugstages wird sicherlich der Wunsch aufkommen, sich in ein sauberes Bett zu legen.
Eine gute Planung im Vorfeld erleichtert das Leben und sorgt im Umkehrschluss auch für weniger Stress. So hängt einiges bereits von den richtig gewählten Verpackungsmaterialien ab: Der Inhalt in einem speziellen Umzugskarton ist in der Regel gut vor eindringender Feuchtigkeit geschützt, weshalb ein Umzugskarton einem normalem Verpackungskarton vom Keller oder Dachboden vorzuziehen ist.
Des Weiteren ist darauf zu achten, den Umzugskarton gut zu schließen und den Inhalt somit gegen eindringenden Schmutz und Staub zu schützen. So bleibt einem der Stress in der neuen Wohnung erspart, wenn die Bettwäsche vor Benutzung in der ersten Nacht nicht erst noch einmal gewaschen werden muss.
Weitere Tipps zum Verpacken
Nachfolgend noch einige wichtige Tipps, um beim Umzug unnötigen Stress möglichst zu verhindern:
1) Bettwäsche wird zuletzt eingepackt
Die Bettwäsche und Laken, welche noch in der Nacht zuvor benutzt worden sind, sollten als Letztes eingepackt werden. Im Idealfall wurden die Bettdecken und Kopfkissen am vorherigen Tag bereits frisch bezogen. So ist gewährleistet, in der neuen Wohnung in ein angenehm frisches Bett zu steigen.
2) Bettwäsche noch vor dem Einpacken auslüften
Die in der Nacht an die Bettwäsche abgegebene Feuchtigkeit muss erst auslüften. Entsprechend ist es unbedingt zu vermeiden, die benutzte Bettdecke ungelüftet in einen großen Müllsack oder in eine Vakuumhülle zu packen. Der Grund: Bleibt die Feuchtigkeit in der Bettwäsche bestehen, so führt dies nicht nur zu stockigem beziehungsweise muffigem Geruch, schlimmstenfalls können sich darauf sogar Schimmelsporen ausbreiten.
Achtung: Gesundheitsschädliche Schimmelsporen sind nicht das einzig Schlimme – auch fühlen sich vor allem Bettmilben in einem feuchtwarmen Klima ganz besonders wohl. Und darauf kann ja natürlich verzichtet werden.
Gut zu wissen: Aus hygienischen Gründen kann der Umzugskarton nochmals mit sauberem Packpapier ausgelegt werden. So ist gewährleistet, dass die Bettwäsche rein und staubfrei bleibt.
3) Genaue Beschriftung der Umzugskartons
Erfahrungsgemäß wird es nicht nur bei wenigen Umzugskartons bleiben – so können bereits zwei Personen locker achtzig Umzugskartons füllen. Ist in jenem Haushalt allerdings mehr Hab und Gut als der Durchschnitt vorhanden, so müssen nochmals mehrere Kartons hinzuberechnet werden.
Damit die Bettwäsche in der neuen Wohnung zügig separiert werden kann, sollten die jeweiligen Kartons deutlich gekennzeichnet beziehungsweise beschriftet werden: Sowohl für die Bettdecken, Kopfkissen als auch für die Schlafanzüge. Noch einfacher kann dies gestaltet werden, wenn die Umzugskartons mit Bettwäsche beispielsweise mit gelben Aufklebern versehen werden.
4) Getrenntes Verpacken der Bettwäsche
Wird die Bettwäsche zuletzt in die Umzugskartons verpackt, so kann diese am neuen Wohnort folglich auch zuerst wieder ausgepackt werden. Andernfalls findet sich das Bettzeug nach dem Umzug nur mit großer Mühe – in der Regel werden die Kartons beim Transport in das neue Heim in einer Ecke gesammelt und aufgestapelt. Ein mühsames „Freischaufeln“ ist definitiv vermeidbar.
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