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Schlafstörungen: Wann liegt es am Bett?

Millionen Menschen in Deutschland schlafen schlecht. Die Ursachen sind vielfältig – Stress, Lärm, Licht, aber auch das Bett selbst spielt eine entscheidende Rolle. Ein nicht passendes Schlafsystem kann Schlafstörungen verursachen oder verstärken. Wir erklären, woran Sie erkennen, ob Ihr Bett das Problem ist – und was Sie dagegen tun können.

Häufige Fragen

Wie erkenne ich, ob mein Bett meine Schlafprobleme verursacht?

Typische Hinweise: Sie wachen morgens steifer auf als am Abend zuvor, Sie schlafen in Hotels oder beim Besuch besser als zuhause, Sie drehen sich nachts häufig und finden keine bequeme Lage, oder Sie schlafen auf dem Sofa besser als im Bett. Treffen zwei oder mehr dieser Punkte zu, lohnt es sich, Ihr Schlafsystem zu überprüfen.

Was ist der Unterschied zwischen Ein- und Durchschlafproblemen?

Einschlafprobleme (länger als 30 Minuten bis zum Einschlafen) sind häufig auf Stress, Licht oder Temperatur zurückzuführen. Durchschlafprobleme (häufiges Aufwachen in der Nacht) können auch körperliche Ursachen haben – falsche Matratze, Druckpunkte, zu warmes Bett. Wer nachts oft aufwacht, sollte beides prüfen: Schlafhygiene und Schlafsystem.

Welche Rolle spielt die Temperatur beim Schlafen?

Die ideale Schlaftemperatur liegt zwischen 16 und 18 °C im Raum. Viele Menschen schlafen zu warm – das stört die Tiefschlafphasen. Wichtig ist dabei auch das Bettmaterial: Synthetische Füllungen stauen Wärme, Naturfasern (Daunen, Schurwolle, Kamelwolle) regulieren die Temperatur aktiv. Auch die Matratze beeinflusst die Wärmeentwicklung – Viskoschaum etwa speichert Wärme stärker als Latex oder Kaltschaum.

Kann ein falsches Kissen Schlafprobleme verursachen?

Ja. Ein zu hohes oder zu flaches Kissen belastet die Halswirbelsäule und kann Nacken-, Schulter- und Kopfschmerzen verursachen. Die richtige Kissenhöhe hängt von der Schlafposition ab: Seitenschläfer brauchen ein höheres Kissen als Rückenschläfer, Bauchschläfer idealerweise ein sehr flaches oder gar keines.

Ab wann sollte ich Matratze und Lattenrost wechseln?

Matratzen haben eine Lebensdauer von ca. 8–10 Jahren, Lattenroste von 10–15 Jahren. Erste Anzeichen für einen nötigen Wechsel: sichtbare Mulden oder Verformungen, knarrende Geräusche, zunehmende Rücken- oder Nackenschmerzen, schlechtere Schlafqualität ohne andere erkennbare Ursachen.

Hilft ein Topper bei Schlafproblemen?

Ein Topper kann eine schnelle und günstigere Alternative zum kompletten Matratzenwechsel sein – wenn die Matratze noch in gutem Zustand ist, aber das Liegegefühl nicht mehr stimmt. Er kann das Bett weicher, fester oder druckentlastender machen. Bei strukturellen Problemen (Mulden, fehlende Stützwirkung) ist er keine dauerhafte Lösung.

Bietet Sleeping Art eine professionelle Schlafberatung an?

Ja. Unsere TÜV-zertifizierten Berater in Bonn analysieren mit digitaler Körpervermessung und Liegediagnose, welches Schlafsystem zu Ihrem Körper und Ihren Schlafproblemen passt. Auf Wunsch kommen wir auch zu Ihnen nach Hause. Die Beratung ist unverbindlich.